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Gedanken

von | Okt 29, 2021

So still und so niedlich ist die Vorstellung, dass die innere Welt tief und unendlich groß sein muss. So prägnant sind die Bilder vom Universum und so mitleiderregend sind die Augen eines Menschen.

Die ewige Suche nach der Antwort. Sind wir klein oder sind wir groß? Es gibt Leute, die behaupten es gäbe einen Unterschied zwischen Kreaturen dieser Welt. Die eine mag Eis und ist ständig am Träumen – irgendwie abwesend würde man sagen, und die andere so impulsiv und mitfühlend.

Ist die Tiefe hier anders oder nur der Betrachtungswinkel? Kann man der Galaxie in den Augen doch einen anderen Sinn geben? Ich beschäftige mich seit paar Jahren mit meinen Empfindungen bezüglich der Existenz und deren Folgen. Ich nehme manches bewusster wahr, doch ich habe auch gelernt komplett abzuschalten.

Bin ich nur ein Träumer der gewissen Probleme ignoriert oder bist du ein Problem, der die Träume vergessen hat? Ich kann seit diesem Sommer Gänsehaut allein mit dem Gedanken ausrufen. Es ist aufladend, es ist kosmisch, behaupte ich. Wikipedia vermutet aber, dass die Gänsehaut (lat: cutis anserina, med: Piloerektion) ist eine Reaktion des Körpers auf Kälte, Angst, Ekel oder Erregung. Doch die Gedanken, die dieses Phänomen wecken, sind so mitfühlend – Dankbarkeit würde ich sagen. Ich hinterfrage unser Dasein ständig, wir sind weniger als ein Universum und wir sind mehr als bloß nur Augen.

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